Impuls – Susanne Weber, betriebliche Gesundheitsförderung

Best Practice

 

Der Weg zum dynamischen Arbeitsplatz der Zukunft

 

Etwa ein Viertel der Arbeitsunfähigkeitstage in Deutschland lassen sich auf Muskel-Skelett-Erkrankungen zurückführen. Falsche Körperhaltung am Arbeitsplatz trägt dazu bei. Ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz kann dem vorbeugen.
Doch die besten Büromöbel bringen nichts, wenn Sie nicht richtig eingestellt sind und die Wirbelsäule im Alltag nicht genug in Bewegung kommt. Erst das nötige ergonomische Grundwissen ermöglicht einen langfristigen Erfolg.
> Die folgenden Kurzfilme entstanden …

Mit »Pilkington aktiv« für den demografischen Wandel gerüstet

*** VBG-Arbeitsschutzpreis 2010 für »Pilkington aktiv«

 

Der Flachglasproduzent Pilkington setzt bei der betrieblichen Gesundheitsförderung
auf das Know-how von Susanne Weber

Ideale Bedingungen am Arbeitsplatz, gesunde Mitarbeiter mit geringen Fehlzeiten und dadurch eine höhere Produktivität – welches Unternehmen würde eine solche Zielvereinbarung nicht unterschreiben?
Doch von allein stellen sich solche Rahmenbedingungen nicht ein, sie müssen aktiv aufgebaut werden. Spezialistinnen wie Susanne Weber wissen nicht nur genau, wie wichtig die betriebliche Gesundheitsförderung ist, sondern auch, wie sie sich in die Strukturen eines Unternehmens integrieren lässt, ohne die bewährten Abläufe zu stören.

Die Weiherhammer Pilkington Deutschland AG hat dies erkannt und frühzeitig die Weichen gestellt. Sowohl die Geschäftsleitung wie auch die gesamte Belegschaft stand von Anfang an dem Projekt sehr aufgeschlossen gegenüber, die Führungskräfte übernahmen Vorbildfunktion – unabdingbare Voraussetzungen für den Erfolg.
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Hohe Belastungen für eine älter werdende Belegschaft

Die Arbeit in der Flachglasproduktion ist in vielen Bereichen mit einer hohen körperlichen Belastung verbunden. Rückenschmerzen sind dabei eine der häufigsten Beschwerden.
Verstärkt wird diese Problematik durch die demografischen Vorgaben.
So lag das Durchschnittsalter der Pilkington-Belegschaft 2006 bei 42 Jahren, in manchen Abteilungen sogar noch um fünf bis sechs Jahre höher. Eine Tendenz, die aufgrund der zukünftigen Bevölkerungsentwicklung und eines angehobenen Renteneintrittsalters noch deutlich zunehmen wird.

Da ist es für die Wettbewerbsfähigkeit vieler Unternehmen unverzichtbar, frühzeitig gegenzusteuern. Die Unternehmensleitung der Pilkington Deutschland AG hat die Bedeutung einer betrieblichen Gesundheitsförderung bereits vor einigen Jahren erkannt und mit der Physiotherapeutin und Gymnastiklehrerin Susanne Weber eine ausgewiesene Expertin ins Boot geholt. Gemeinsam wurde unter dem Namen »Pilkington aktiv« ein erfolgreiches Gesundheitsprojekt entwickelt.

Die drei tragenden Säulen des Konzepts

Nur ein strukturiertes und systematisches Vorgehen stellt sicher, dass auch langfristig tragfähige Maßnahmen etabliert werden können. So basiert das von Susanne Weber bei Pilkington umgesetzte Konzept auf drei Säulen.

Pilkington Aktiv 3 Säulen Konzept

  • Säule 1: Analyse und Beratung
    Im ersten Schritt werden die Mitarbeiter detailliert über das Projekt informiert sowie
    individuell und weitreichend befragt. Die Einschätzung der eigenen Gesundheit wird
    dabei ebenso erfasst, wie die Frage nach den Belastungen am Arbeitsplatz, Ideen für
    Verbesserungen oder die generelle Einstellung zur betrieblichen Gesundheitsförderung.
    Auf diese Weise wird der Mitarbeiter in den Mittelpunkt gestellt und ihm wird eine entsprechende Wertschätzung seitens seines Unternehmens signalisiert.
    Durch die Vermessung der Wirbelsäule mit einer so genannten MediMouse® werden
    darüber hinaus bestehende Optimierungsmöglichkeiten identifiziert. Nach der subjektiven Bewertung erfolgt eine fachliche Arbeitsplatzanalyse unter ergonomischen Gesichtspunkten.
    Ziel ist es, den Arbeitsplatz wenn notwendig besser zu gestalten und
    Tätigkeitsabläufe zu optimieren. Und das auch hinsichtlich der Frage, ob der Arbeitsplatz auch in Zukunft für einen dann älter gewordenen Arbeitnehmer immer noch ideal ist.
  • Pilkington Aktiv 3 Säulen Konzept

  • Säule 2: Die Aktivpause, tägliches Entlastungstraining
    Der nächste Schritt war die Einführung einer täglichen, zehnminütigen „AktivPause“,
    das Kernstück von »Pilkington Aktiv«. Die Mitarbeiter führen dabei unter fachlicher Anleitung verschiedene Mobilisations-, Dehn-, Koordinations- und Gleichgewichtsübungen durch. Grundlage ist das »moving-Konzept«, das aus der traditionellen chinesischen Medizin stammt. Mit vier einfachen Bewegungen wird die Beweglichkeit der Wirbelsäule verbessert und der Muskel- und Skelettapparat wird entlastet.
  • Säule 3: Die arbeitsplatzbezogene Rückenschule
    Die dritte Säule von »Pilkington aktiv« ist die arbeitsplatzbezogene Rückenschule. Dabei
    wird den Mitarbeitern einerseits Grundwissen zur Anatomie und Physiologie der Wirbelsäule vermittelt, andererseits sollen durch praktische Übungen, wie moving, die Körperwahrnehmung geschult und mentale Entspannungstechniken erlernt werden.
    Richtiges, körperschonendes Heben und Tragen beispielsweise wird direkt vor Ort
    am Arbeitsplatz eingeübt und umgesetzt.
Der Erfolg für das Unternehmen:
Erhöhte Produktivität wegen gesunkener Fehlzeiten

Enorme Zustimmung bei den Mitarbeitern

Bereits nach wenigen Monaten waren positive Effekte zu verzeichnen. Eine Umfrage unter den Mitarbeitern hat ergeben, dass 94 % mit den ergriffenen Maßnahmen zufrieden waren, 20 % hatten weniger, 25 % sogar gar keine Beschwerden mehr.
Für die Geschäftsleitung dokumentierte sich das in geringeren Fehlzeiten wegen Krankheit und damit einer höheren Produktivität.
Aufgrund der positiven Erfahrungen wurde das inzwischen von der IHK Regensburg und dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung ausgezeichnete Konzept an weiteren Unternehmensstandorten in Gladbeck, Bochum, Gelsenkirchen eingeführt.

 

textlink Workshop & Training hierzu: Fit am Arbeitsplatz – AktivPause

»Aktion Rückenwirbel e.V.« –
damit unsere Kinder aufrecht durch’s Leben gehen!

Der Verein »Aktion Rückenwirbel e. V.« hat sich zum Ziel gesetzt, durch aktive Aufklärungsarbeit mit einfachen Bewegungen ihren Rücken gesund zu erhalten.

Wissenschaftliche Studien belegen, dass jeder zweite Schüler bereits über Rückenschmerzen
klagt. Dies stellt mittel- bis langfristig sowohl in gesellschaftlicher als auch
in ökonomischer Hinsicht ein gravierendes Problem dar. Der Verein »Rückenwirbel e. V.«
betreibt aktive Aufklärungsarbeit und motiviert Kinder täglich mit nur vier Grundbewegungen,
ihre Wirbelsäule fit und gesund zu erhalten. »Rückenwirbel e. V.« greift mit der
Initiative ein großes Gesundheitsproblem unserer Bevölkerung auf.
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Die »Aktion Rückenwirbel e. V.«

Die »Aktion Rückenwirbel e.V.« entstand aus einer Privatinitiative, die sich seit neu Jahren für die Prävention von Rückenbeschwerden einsetzt.
Das moving-Konzept mit vier einfachen Bewegungen ist die Basis, damit jeder etwas für seine Rückengesundheit tun kann. Jederzeit und überall, mit geringstem Aufwand.

Aktion Rueckenwirbel in der SchuleZiel des Vereins »Aktion Rückenwirbel e. V.«

Die »Aktion Rückenwirbel e.V.« hat das Ziel, die Rückengesundheit von Kindern und Jugendlichen zu fördern, indem bundesweit Aufklärungsaktionen zur täglichen Rückenprävention durchgeführt werden. Langfristig soll die tägliche Rückenprävention für Schüler genauso selbstverständlich werden wie es die tägliche Zahnhygiene geworden ist.

Konzeption

In den Schulklassen vermittelt eine Bewegungsfachkraft in einer ca. 20-minütigen Einheit, wie man mit 4 einfachen Bewegungen – moving – den Rücken auf einfache Weise mit minimalem Aufwand fit und gesund erhalten kann.

Wirkung

Die vier Bewegungsabläufe der täglichen Rücken-Prävention trainieren die vier Grundfunktionen der Wirbelsäule und werden den Kindern an Hand von Symbolen vermittelt.

Auf diese Art lernen die Schüler spielerisch die Bewegungen mit Bildern zu verbinden und es genügt ein Hinweis auf das Bild um den entsprechenden Ablauf der Bewegungen anzuregen.
Da die Bewegungen immer sanft und locker ausgeführt werden, können diese von jedem Kind durchgeführt werden und wirken sich auch bei bereits eingetretenen Schädigungen der Wirbelsäule positiv aus.

Neben der effizienten Wirkung der moving-Bewegungen als Rückenprävention ist die langsame und sanfte Art der Ausführung auch ein Mittel und Instrument zur Stressverminderungbei Schülern.

Durchführung

Frau Susanne Weber arbeitet mit einem speziell geschulten Team von Bewegungsfachkräften in Bayern. Sie hat die Landesleitung übernommen und führt die schulinternen Fortbildungen für die Lehrkräfte und die Aufklärungsaktionen in den Schulklassen durch.

 

textlink Workshop & Training hierzu: moving

textlink Pressestimmen zur »Aktion Rückenwirbel e. V.«

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